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hohen Norden

Island und Grönland


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Klimawandel für den hohen Norden

Im Nordatlantik schoss vor 20 Millionen Jahren Magma aus einem Riss im Rücken, der die nordamerikanische von der eurasischen Platte trennt, und legte den Grundstein für eine neue Insel unweit des nördlichen Polarkreises. Entdeckt wurde sie im 9. Jahrhundert von dem norwegischen Wikinger und Seefahrer Naddoddur, der ihr den Namen Snæland (Schneeland) gab. Erst später wurde daraus Island. Die 103’000 km2 grosse Insel zwischen dem nur 200 km entfernten Grönland und Grossbritannien ist somit erdgeschichtlich sehr jung. Hier wechseln sich spektakuläre vulkanische und geothermische Aktivitäten ab und imposante Gletscher bedecken ein Zehntel der Fläche. Die intakte Natur offenbart eine einzigartige Landschaft: Tiefe Fjorde und breite Felsbuchten prägen die Küsten im Norden, während im Süden flache, sandige Küsten vorherrschen. Hier konzentrieren sich auf lediglich einem Fünftel der Fläche das Ackerland und der Grossteil der menschlichen Siedlungen, in denen 330’000 Menschen leben, 120’000 davon in der Hauptstadt Reykjavík…

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