indonesien

Die Geheimnisse eines vergessenen Archipels

Text von Anouk Garcia
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Eines Tages blätterte ich auf Bali in einem alten Buch mit dem Titel «In between the tides», als mir die Westküste Papuas ins Auge stach. Genau dort, «Zwischen den Gezeiten», entscheidet sich alles für die Bewohner dieser entlegenen Inseln.

Indonesien besteht aus 13 466 Inseln, 129 aktiven Vulkanen und 700 Sprachen. Ein Gebiet aus Feuer und Wasser, von Erdbeben und Tsunamis geformt. Während 273 Millionen Einwohner hauptsächlich die Inseln Java, Sumatra und Bali bewohnen, teilen sich lediglich 5 Millionen das weitläufige Gebiet der Molukken und Papuas, sehr zur Freude der einheimischen Tier- und Pflanzenarten.

In Indonesien wie auch anderswo gelang es der zerstörerischen Expansion des Menschen, nahezu alle natürlichen Räume in den vergangenen 44 Jahren im Eiltempo zu erschliessen und über 60 % der wildlebenden Arten der Erde zu verdrängen. Die junge Nation besitzt jedoch ein immenses Privileg: die letzten unerforschten Winkel und die grösste maritime und terrestrische Artenvielfalt der Welt.

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