Un caractère bien trempé

Biarritz – Eine Region mit Charakter

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Die baskische Küste erstreckt sich nur rund dreissig Kilometer zwischen Biarritz und Hendaye, sie hält für den Besucher jedoch eine Fülle von Entdeckungen, Geschichten und Anekdoten bereit. Willkommen im Land der Surfer, der Pelota und der Freibeuter.

Was haben Honolulu, Sydney, Malibu und Biarritz gemein? Die Antwort: Diese 4 Städte zählen zu den absoluten Surfmetropolen der Welt … Nähert man sich der berüchtigten Grande Plage – dem grossen Strand – von Biarritz, bietet sich ein kurioses Bild: Männer und Frauen aller Altersgruppen laufen in Surfanzügen gekleidet und mit ihren Brettern unter dem Arm Richtung Meer. Im Wasser wartet jeder, bis er an der Reihe ist, um die perfekte Welle zu erwischen, so lange wie möglich auf ihr dahinzugleiten und schliesslich unter der Wasserwalze abzutauchen. Wer diesem Spektakel beiwohnen möchte, der
muss sich einen Platz auf der Terrasse des Café de la Grande Plage, das an das Casino grenzt, sichern. Hier geniesst man einen unverstellten Blick auf den Ozean und die Surfer!

Die Strandpromenade wird plötzlich vom imposanten Hôtel du Palais unterbrochen, ein legendärer Prachtbau, der von den Anfängen des Badetourismus im ausgehenden 19. Jahrhundert zeugt. Zur damaligen Zeit waren die Seebäder überaus populär, Biarritz wurde zum bevorzugten Ferienort Napoleons III. und seiner Frau Eugénie. Das Paar liess hier eine kaiserliche Residenz am Ende der
Grande Plage errichten. Die ganze europäische Hautevolee pflegte damals, ihre Ferien in Biarritz zu verbringen; und so brüstete sich die Stadt damit, «die Königin der Strände und der Strand der Könige»
zu sein. Auch wenn man nicht im Hôtel du Palais residiert, lohnt es sich, auf ein Getränk im Salon Eugénie einzukehren und den Meerblick zu geniessen.

SCHLÖSSER UND SEHENSWERTE BAUWERKE
Neben dem Surfen und den anderen Wassersportaktivitäten, besitzt Biarritz ein prächtiges architektonisches Erbe. In den Strassen bekommt man von den typisch baskischen, rot und grün gestrichenen Häusern bis hin zu Gebäuden im Belle Époque-, Art déco- oder neo-baskischen Stil alles zu sehen. Ganz zu schweigen von einigen überraschenden Schlössern wie etwa der Villa Belza, welche den Strand von Port Vieux überblickt und geradewegs einem Märchen entsprungen sein könnte. Eine weitere Kuriosität ist der «Jungfrauenfelsen», der sich zwischen dem Alten Hafen und dem Fischerhafen aus dem Meer erhebt. Dieser Felsen in Form eines Schiffsrumpfes wurde auf Anordnung Napoleons III. durchbohrt, um einen Hafen und einen Deich zu errichten, bevor hier im Jahre 1865 die
Statue der heiligen Jungfrau aufgestellt wurde. Ein grandioser Aussichtspunkt.

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