Mongolei

Begegnung mit den stolzen Nomaden

Texte de Tuul et Bruno Morandi
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Endlose Weiten, bizarre Steppen, ungestüme Reiter, chaotische Himmel, makellose Jurten. Die Mongolei verzaubert unsere Vorstellungswelt und unsere sesshafte Lebensweise immer wieder mit ihrem Nomadengeist. Begegnung und Austausch mit Batsuren, dem Steppenreiter.

Auf dem riesigen grünen Weideland des Orchon-Tals, auf dem sich die Filzjurten wie weisse Flecken abheben, streifen Pferde-, Yak- und Schafherden in aller Ruhe frei umher. In diesem in der Provinz Öwörchangai, 450 km westlich der Hauptstadt Ulan-Bator, gelegenen Tal, scheint sich an der mobilen Weidewirtschaft auch an der Schwelle zum 21.

Jahrhundert nichts verändert zu haben. An diesem Frühsommertag begibt sich Batsuren zum Obo, einem heiligen Steinhaufen, der oben auf dem Hügel über seinem Lager ruht. Das imposante in blaue Tücher (Khatags) gehüllte Monument überragt das tiefe Azurblau des Orchon-Flusses, der sich durch die Steppe windet bis er in einen tiefen Canyon stürzt und so den grössten Wasserfall des Landes bildet.

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