Rêver en bleu et en artiste

Antibes und Juan-Les-Pins – Azurblaue Mittelmeerträume

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Es ist die Stadt der Seemänner, Musiker und Kunstliebhaber. Sie verströmt den Duft der Provence und von Sonnencreme, welcher von den Stränden der Côte d’Azur herüberweht. Von den alten Gemäuern der befestigten Altstadt bis zu den trendigen Diskotheken kultiviert man in Antibes und Juan-les-Pins eine subtile Mischung aus Geschichte, Kunst und Zeitgeist.

Antipolis, «die Gegenstadt». Gegenüber von Nizza gelegen, enthüllt die Stadt Antibol, wie sie auf Okzitanisch genannt wird, ihre mehrere Jahrtausende alte Geschichte. Auch wenn die frühesten Spuren menschlicher Besiedlung bis in die Eisenzeit zurückreichen, wird die Gründung der Stadt 400 vor Christus eingeordnet. Die Phokaier von Marseille legen damals entlang der Küste ihre Handelsrouten an und errichten dabei mehrere Festungen, unter anderem die imposante Festung Antipolis. Als die Römer Marseille im 1. Jahrhundert vor Christus erobern, befreit sich Antipolis von
Marseille und wird unabhängig. Latein hält im Rechtssystem und in der Sprache Einzug und setzt sich schnell durch. Trotzdem wandert die einheimische und griechische Bevölkerung nicht aus, sondern mischt sich unter die Italiener. Die Stadt wird zu einem wahren melting pot. Auf die zahlreichen römischen Bauten (Aquädukte von Fontvieille und Bouillide, Theater und Amphitheater, viele römische
Stadthäuser) folgen die Kunstbauten der Spätantike (Kathedrale, Wehrmauer) und schliesslich die bedeutenden Werke der Moderne. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts beginnen die Arbeiten für den Pier, die Fahrrinne des alten Hafens und die Bastion. Ab 1681 prägt Vauban das Bild von Antibes. Der Architekt und Stadtplaner befasst sich mit technischen Lösungen, um den Hafen vom Sand zu befreien, renoviert den Wachturm am Cap d‘Antibes und verbessert die Befestigungsanlagen der Stadt.

VON DEN STADTMAUERN BIS ZUM LEBEN DER STARS
Die Stadt Antibes wächst hinter ihren dicken Mauern und fühlt sich bald zu eingeengt. Im 19. Jahrhundert beginnt man, die Befestigungsmauern abzubauen, die Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen werden. Im Osten schmückt sich der Cap d‘Antibes mit Sand und Kieselsteinen und blickt zur «Bucht der Engel» (baie des Anges) und nach Nizza hinüber. Hoch oben präsentiert sich stolz der in
den 1830er Jahren erbaute Leuchtturm von La Garoupe, der wie ein mächtiger Wachtposten sein weitreichendes Licht über den Horizont schweifen lässt.

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